{"id":4257,"date":"2020-01-08T22:25:45","date_gmt":"2020-01-08T21:25:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/?p=4257"},"modified":"2020-11-28T09:40:48","modified_gmt":"2020-11-28T08:40:48","slug":"letter-of-christmas-of-the-general-responsible-1-january-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/letters\/cartas-de-eric\/letter-of-christmas-of-the-general-responsible-1-january-2020\/","title":{"rendered":"Brief der Generalverantwortlichen an alle Br\u00fcder in der gesantem Welt. 1 Januar 2020"},"content":{"rendered":"<p>\u201eEin Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt\u2026\u201c (Jesaja 9,5)<\/p>\n<p>Geliebte Br\u00fcder!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es tut mir leid, dass dieser Weihnachtsbrief bei Euch erst als Neujahrsgru\u00df ankommt. Momentan habe ich so manche heikle Dienstpflicht zu erf\u00fcllen, so dass ich mein Gleichgewicht verliere. Wenn man mit dem B\u00f6sen und all seinen Schattierungen ringt, die <a href=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/eric-mayo-2019-08.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3962\" src=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/eric-mayo-2019-08.jpg\" alt=\"\" width=\"171\" height=\"133\" \/><\/a>Menschen, Beziehungen und Institutionen wie der Kirche Schaden zuf\u00fcgen, dann habe ich immer wieder gek\u00e4mpft, mich in die H\u00e4nde eines liebenden Gottes fallen zu lassen mit der Bitte um Erleuchtung, inneren Frieden und Liebe. Indes, bisweilen f\u00fchle ich mich traurig, w\u00fctend und hilflos. Und so melde ich mich, mit der Gnade Gottes, hier \u2013 besser sp\u00e4t als \u00fcberhaupt nicht. Erlaubt mir, da\u00df ich Euch mit Gr\u00fc\u00dfen der Freude in Euren \u00f6rtlichen Bruderschaften oder auf Bistums-, L\u00e4nder- oder Kontinentenebene umarme. Auch wenn ich viele von Euch noch nicht vom Ansehen her kenne, bin ich doch beharrlich darin, den Namen eines jeden von Euch vor dem geliebten Herrn zu fl\u00fcstern. (Dank unserem Direktorium, allerdings bed\u00fcrfte es einer Aktualisierung).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Letztes Jahr durfte ich Br\u00fcder aus Haiti, der Dominikanischen Republik, dem S\u00fcdosten der Vereinigten Statten, S\u00fcdkorea und Myanmar treffen. Besonders das Treffen der Gesellschaft der Geistigen Familie Charles de Foucauld im letzten April hat mein Wissen um die Spiritualit\u00e4t und Tradition grundgelegt und erweitert. Herzlichen Dank an die Schwestern und Br\u00fcder f\u00fcr ihre Gastfreundschaft, br\u00fcderlichen Austausch und dem\u00fctiges Zeugnis.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gerne m\u00f6chte ich mit der ersten Frage, die Jahwe Adam in der Genesis stellte, beginnen: Wo bist du? Ich stelle diese Frage regelm\u00e4\u00dfig, einfach nur, um herauszufinden, wie geerdet ich mit meiner Realit\u00e4t bin. Realit\u00e4t ist nicht wirklich meine eigene Sache, sondern es ist die Realit\u00e4t Gottes in mir und in der Welt und wie frei oder unfrei ich darin bin, auf sie zu reagieren. Adam war unfrei, hatte angesichts seiner Nacktheit Angst und versteckte sie angesichts seiner S\u00fcnde vor Gott. Ohne es zu wissen, arbeitete er an einer Verzerrung, die ihn von Gott und von der Wahrheit entfremdete. Von Adam aus kam eine im Ganzen \u201egebrochene\u201c Menschheit hervor. Und doch \u2013 der Prophet Jesaja sah das Kommen eines <a href=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4258\" src=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-01-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-01-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-01-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-01-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-01.jpg 1470w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>neuen Adam voraus: \u201eDoch aus dem Baumstumpf Isais w\u00e4chst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des HERRN ruht auf ihm\u2026\u201c (Jes 11,1). Aus den Wurzeln des gef\u00e4llten Baumes wird eine neue Menschheit geboren \u2013 eine Menschheit, die nicht vom B\u00f6sen als Geisel genommen, sondern \u201everg\u00f6ttlicht\u201c und in den Zustand der urspr\u00fcnglichen G\u00fcte wiederhergestellt wird . Der Riss ist immer noch da, nicht mehr als Blockade, aber als \u00d6ffnung, um die Gnade Gottes nach innen flie\u00dfen zu lassen. Und so beten wir: \u201eOh Gott\u2026 gib, da\u00df wir Anteil erhalten an der G\u00f6ttlichkeit Christi, der selber in Demut unsere Menschennatur angenommen hat.\u201c (Er\u00f6ffnungsgebet zu Weihnachten).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seinem Apostolischen Schreiben Admirabilis Signum hat Papst Franziskus uns dazu ermuntert, uns noch einmal die Krippe anzuschauen. Das \u201eh\u00f6chst wunderbare Zeichen\u201c ist, dass sich Gott in der Gestalt eines dem\u00fctigen Kindes in die H\u00e4nde einer gebrochenen Menschheit begab. W\u00e4hrend der Gro\u00dfteil der Menschheit nicht bereit war, waren die Hirten, Tiere und die Krippe bereit. Sie stehen f\u00fcr die Menschheit, die Gott in niedrigster Armut, Gebrochenheit, Unvollkommenheit und Schmutz empfangen. Durch diese radikale Tat der Selbst-Gabe werden wir das, was wir empfangen. Dies ist eine durch und durch g\u00f6ttliche Initiative. Die \u201eKrippe\u201c unserer Herzen, die durch das B\u00f6se in all seinen Formen verh\u00e4rtet und hin- und hergeworfen ist; das vor Gott hingehaltene B\u00f6se \u2013 sowohl strukturell als auch personell \u2013 wird ein geringer und doch prophetischer Raum f\u00fcr Begegnung, Dialog, Heilung und Gastfreundschaft mit den vielen verborgenen Gesichtern des \u201eImmanuel heute\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gestattet mir, das Bild Bruder Charles\u2018 zu bem\u00fchen mit seinem wilden Leben, ausschweifender Lebensf\u00fchrung, rastloser Energie, seinen leidenschaftlichen Briefen. Er <a href=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4259\" src=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-02-270x300.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-02-270x300.jpg 270w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-02.jpg 638w\" sizes=\"auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/a>bem\u00fchte sich sein gesamtes Leben lang, sich selbst in dem Geheimnis der Fleichschwerdung festzumachen. \u201eHerr, falls Du existierst, lass es mich wissen.\u201c Ein Ruf nach erfahrungsbezogener Erkenntnis Gottes! Er rang mit dem Mysterium. Und Gott f\u00fchrte ihn in seiner sanftm\u00fctigen und geduldigen Art hin zu einer befreiten Antwort auf die vergebende Liebe Gottes. \u201eDa ich jetzt wei\u00df, dass es einen Gott gibt, mu\u00df ich ihm mein ganzes Leben geben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Versenkung in die Mysterien lie\u00df ihn diese Worte sagen: \u201eMein Weg besteht darin, immer den niedrigsten Platz zu suchen, so gering wie mein Meister zu sein, mit ihm Schritt f\u00fcr Schritt als gl\u00e4ubiger J\u00fcnger zu gehen. Mein Leben besteht darin, mit meinem Gott, der diesen Weg sein gesamtes Leben ging, zu leben, Gott, der mir schon von seiner Geburt an ein Beispiel gegeben hat.\u201c Jesus tat nichts anderes als hinunterzugehen, und dies bemerkte Bruder Charles ohne Unterlass. Die radikale Kleinheit Gottes bei der Fleischwerdung brachte Frucht zu einem Leben des vertieften Wachsens hinein in die radikale Niedrigkeit Gottes in Nazareth. Von Bethlehem nach Nazareth, dort wurden zwei zentrale und begr\u00fcndende Geheimnisse Gottes in Jesu Leben enth\u00fcllt, und wenn wir es recht verstehen, dann wird unser Leben, dann wird unsere Form der Sendung als Di\u00f6zesanpriester und dann wird unsere Art der Weltsicht in den Fu\u00dfstapfen von Bruder Charles ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Darf ich Euch einladen, die komplexe Vielfalt unserer Bruderschaft vor Ort, in den L\u00e4ndern, Regionen oder auf Weltebene vor dem Mysterium zu betrachten. Einige von Ihnen haben wir bereits in Cebu gesehen, aber man muss sie mit neuen Augen sehen und mit Enthusiasmus und Hoffnung darauf antworten. Der unpr\u00e4tenti\u00f6se und dem\u00fctige Gott von Nazareths, k\u00f6nnte einige versteckte Einladungen in diesen Wirklichkeiten f\u00fcr uns bereithalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Apriltreffen von etwa 20 Mitgliedern haben wir erfahren, wie arm und doch voller Glauben Haiti ist. Unsere Kleinen Br\u00fcder und Schwestern der Inkarnation besitzen eine stark prophetische und konkrete Gegenwart im Leben der Haitianer, in Landwirtschaft, Erziehung, Projekten zum Lebensunterhalt, sozialen Diensten. Und doch bringt Korruption innerhalb des politischen Systems das Land in einen dunklen Tunnel von Armut, Ungewissheit und Unruhe. (Was diesen Moment betrifft: die Situation verschlimmert sich.) Die Br\u00fcder Jonas Cenor und Charles Louis Jean, ehemalige kleine Br\u00fcder der Inkarnation, gr\u00fcndeten 2015 die Bruderschaft mit drei Br\u00fcdern. Br. Fernando Tapia hat sie besucht und zum Pan-Amerika-Treffen 2017 eingeladen. Bei gelegentlichen Treffen von Br. Abraham Apolinario versuchen sie sich weiterhin regelm\u00e4\u00dfig zu besuchen. Nicht nur die Entfernung ist ein Problem, sondern mehr noch das politische Klima, welches Reisen gef\u00e4hrlich macht. Wohin l\u00e4dt Gott uns ein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unsere Mitgliedschaft in der Association ist ein Geschenk. Voll Ehrfurcht sehe ich, wie Fr. Charles uns inspiriert hat mit so vielen Charismen und Missionsarbeit in der Kirche, und einige kommen noch dazu. Wir konnten nicht abseits stehen, welche Spannungen es auch geben mag, die diese Verschiedenheit mit sich bringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4260\" src=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-03.jpg\" alt=\"\" width=\"268\" height=\"188\" \/><\/a>Aber diese Spannungen k\u00f6nnen Leben geben, wenn sie in der gr\u00f6\u00dferen Agenda des K\u00f6nigreichs gesehen werden. Wir sind alle eingeladen, immer wieder vom selben Geist zu trinken, so dass wir in Eintracht miteinander gehen k\u00f6nnen. Die Association fragt uns nach mehr Engagement hinsichtlich Korrespondenz und Teilnahme an den Treffen. Ich habe mit der franz\u00f6sischen Sprache meine Probleme und habe daher Fr. Matthias Keil eingeladen, uns zu repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bruderschaft in Santo Domingo und\u00a0 Santiago ist sehr lebendig, altert jedoch. Pioniere dort sind der emeritierte Bischof Rafael Felipe, dessen Gegenwart und Lebenszeugnis f\u00fcr Klerus und Seminaristen des Bistums Beni gleicherma\u00dfen wie ein Leuchtturm sind. Er hat die Bruderschaft den Seminaristen n\u00e4hergebracht und einer Reihe Priestern im Ruhestand \u00fcber die Bruderschaft gepredigt. Br. Lorenzo, ein sehr dynamischer Priester einer kleinen Pfarrei, lebt in einer halbmonastischen Gemeinschaft von Priestern, Schwestern und Seminaristen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Br. Angel Marcano stellt indes die noch unbeantwortete Frage, warum wir nach 30 Jahren nicht gewachsen sind. Wohin l\u00e4dt uns Gott ein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich durfte am 40. Jubil\u00e4um Br. Jerry Reagans in Toybee Island teilnehmen. Es war eine Ehre f\u00fcr mich. Sein Pastorat ist ein Haus der Bruderschaft, wohin Priester auch \u00fcber Nacht kommen k\u00f6nnen. Um Br\u00fcder \u2013 inkl. Fr. Peter Clarke, der schon 91 ist \u2013\u00a0 zu treffen, f\u00e4hrt er zwei Stunden jeden Monat. Sie beginnen mit Anbetung, betrachten das Leben und schlie\u00dfen mit einer Agape. Ihre Treffen sind regelm\u00e4\u00dfig und innig, und wenn einer die Bruderschaft verl\u00e4sst, hinterl\u00e4sst es die anderen fragil. Ohne ein neues Mitglied ist die Bruderschaft noch verletzlicher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die S\u00fcdkorea-Bruderschaft ist jung und lebendig. Br. Paul, der seit einiger Zeit in Tamanrasset lebt, gr\u00fcndete sie 1994 mit Br. Philip Yoon, und es finden sich meistens junge Geistliche dazu. Das Christentum in S\u00fcdkorea ist einzigartig, da es auf dem Blute tausender M\u00e4rtyrer, die fast alle Laien sind, gegr\u00fcndet ist. Die Br\u00fcder steuern eigenes Geld bei, um ein Haus f\u00fcr die monatlichen Treffen zu errichten. Wie so viele, plagen sie sich mit \u201eW\u00fcstentag\u201c, Betrachtung des Lebens und der englischen Sprache.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich die Br\u00fcder Eugene und Matthew in Myanmar sah, erkannte ich ihr asketisches Angesicht. Die Mehrheitsreligion des Buddhismus (erkennbar an Pagoden und Schlappen statt Schuhen) zeitigt ein einfaches Leben. Als ich einen nicht-JC-Priester nach seinem Bild von der Bruderschaft fragte, verst\u00f6rte mich seine Antwort: \u201eIch kann mit der Antwort nicht ehrlich sein vor Dir.\u201c Was ist das zugrundeliegende Gesicht der Bruderschaft? Wozu l\u00e4dt Gott uns ein?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Br\u00fcder allerdings m\u00fchen sich ab, regelm\u00e4\u00dfige Zeiten f\u00fcr ihre Treffen, den W\u00fcstentag und Lebensbetrachtung zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Pr\u00e4fekt der Kleruskongregation in Rom, Benjamin Kardinal Stella, hat mir einen Brief \u00fcber Fr. Aurelio geschickt, in dem er seine tiefe Verbundenheit mit uns ausdr\u00fcckte und w\u00fcnscht, dass wir \u201evon neuem und mit Freude unsere Mission gem\u00e4\u00df der Leitlinien\u201c des Hl. Vaters leben. Er buchstabierte dabei einige konkrete Herausforderungen: Wir m\u00f6gen den Nazarethmonat ernstnehmen. Unsere Sorgsamkeit betreff des geistlichen Wachstums ad intra ist eine notwendige Voraussetzung f\u00fcr eine authentische Mission ad extra; unser Gehen an die R\u00e4nder m\u00f6ge durch unsere fortdauernde Bekehrung begleitet werden, um Frucht zu bringen. Das internationale Team hat ein Treffen mit dem Kardinal im Juli dieses Jahres vereinbart.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei unserem Teamtreffen letzten Oktober haben wir Br\u00fcder des internationalen Teams einen wichtigen Weg, den es zu gehen gilt, beschlossen. Wir bilden ein Team von reisenden Priestern aus, die die Bruderschaftswoche (nach dem Modell von Brasilien) den Theologie-Seminaristen des vierten Jahrs und jungen Priestern bekanntmachen wie auch Priestern, die sie als j\u00e4hrliche Auszeit nutzen k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen den \u00f6rtlichen Ordinarien schreiben und wir probieren dieses Experiment zun\u00e4chst in Asien aus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Schluss sage ich meinen Dank f\u00fcr die finanzielle Kompetenz und harte Arbeit unseren beiden \u201eMatthiassen\u201c \u2013 Br. Matthias Keil aus \u00d6sterreich, unserem Schatzmeister, und Br. Matthias Fobbe aus Deutschland, unserem Finanzberater.\u00a0 Wir haben nun ein neues Bankkonto unter der Vollmacht von Br. Matthias Keil und mir selber.<\/p>\n<p>Pax-Bank; Deutschland \/ Germany<br \/>\nEmpf\u00e4nger \/Beneficary: Priestergemeinschaft Jesus Caritas international<br \/>\nIBAN: DE 8437 0601 9300 1176 8008<br \/>\nBIC\/SWIFT: GENODED1PAX<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was unsere Finanzen angeht, so hat das Team beschlossen, dass hilfsbed\u00fcrftige Br\u00fcder, um an monatlichen Treffen oder an Treffen im Ausland teilzunehmen, zun\u00e4chst vor Ort zu unterst\u00fctzen sind. Der internationale Fonds springt nur nach geb\u00fchrender R\u00fccksprache und Beratung mit den f\u00fcr den jeweiligen Kontinentalverantwortlichen ein. Dies dient dem Ziel, einer Subkultur des Anspruchsdenkens und dem Missbrauch der Bruderschaft als \u201eTicket f\u00fcr einen Auslandstrip\u201c ein Ende zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-04.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-4261\" src=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/letter-jan-2020-04.jpg\" alt=\"\" width=\"275\" height=\"183\" \/><\/a>Br\u00fcder, Weihnachten bietet uns die Gelegenheit zu geb\u00e4ren. Wir schreiten auf das neue Jahr zu, indem wir zum Vater, der uns Jesus schenkte, zur\u00fcckblicken. Wir m\u00fcssen die Einfachheit unseres Lebens geb\u00e4ren, die Freude am Dasein, Demut, liebevolles Mitleid mit den Armen. Seite an Seite, gemeinsam als Br\u00fcder und Freunde, gehen wir durch Vertrauen und Glauben, nicht durch Sehen, in unsere weitergehende Verkl\u00e4rung hinein in das Leben Jesu und Dienst &#8211; inspiriert von Bruder Charles und f\u00fcr unsere Leben -spendende Mission mit Gottes geliebtem Volk.<\/p>\n<p>Schlie\u00dft mich in Euer Gebet ein, mich, den schwachen verantwortlichen Bruder.<\/p>\n<p>Mit br\u00fcderlicher Umarmung<br \/>\nEric Lozada<\/p>\n<p>PDF: <a href=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Eric-dt-Weihnachtsbrief.pdf\">Eric dt Weihnachtsbrief<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eEin Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt\u2026\u201c (Jesaja 9,5) Geliebte Br\u00fcder! Es tut mir leid, dass dieser Weihnachtsbrief bei Euch erst als Neujahrsgru\u00df ankommt. Momentan habe ich <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/letters\/cartas-de-eric\/letter-of-christmas-of-the-general-responsible-1-january-2020\/\">Continue Reading &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[98],"tags":[],"class_list":["post-4257","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-cartas-de-eric"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4257"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4338,"href":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4257\/revisions\/4338"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}