{"id":2660,"date":"2017-08-31T21:13:01","date_gmt":"2017-08-31T19:13:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/?p=2660"},"modified":"2017-08-31T21:13:01","modified_gmt":"2017-08-31T19:13:01","slug":"carta-de-rudy-polonia-julio-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/de\/letters\/carta-de-rudy-polonia-julio-2017\/","title":{"rendered":"BOSTCHAFT DES EUROPA TREFFENS IN RUDY, Polen, July 2017"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\">BOTSCHAFT DES EUROPA TREFFENS IN RUDY<br \/>\nPolen vom 12. \u2013 19. Juli 2017-<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eCzes\u2019c\u2018\u201e (Sprich: T\u2018schesch\u2019tsch) mit diesem polnischen Gru\u00df kommen wir zu euch, den Bruderschaften Europas, und \u00fcberreichen euch diese Botschaft, Frucht unserer Arbeit, <a href=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2674\" src=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-01.jpg\" alt=\"\" width=\"171\" height=\"133\" \/><\/a>aber auch unseres Betens. Dank unserer aufmerksamen Gastgeber und dank der Begegnungen in den Gemeinden, die sie f\u00fcr uns organisiert haben, ist uns die Realit\u00e4t ihres Landes und ihrer Kirche n\u00e4her gekommen und hat in uns das Thema unseres Treffens zum Klingen gebracht: \u201e<strong>Di\u00f6zesanpriester und Missionare, inspiriert durch das Zeugnis von Charles de Foucauld.<\/strong>\u201c<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Im europ\u00e4ischen Kontext der S\u00e4kularisierung<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Evangelium, das uns die Liturgie am 2. Tag unseres Treffens vorschlug, hat den Ton unserer Botschaft gepr\u00e4gt: \u201eIch sende euch wie Schafe mitten unter die W\u00f6lfe\u2026 seid klug wie die Schlangen und einf\u00e4ltig wie die Tauben \u2026(Mt 10,16)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Jedes unserer L\u00e4nder, mit unterschiedlichen Rhythmen, beobachtet das Ph\u00e4nomen der S\u00e4kularisierung: Nachlassen des Kirchenbesuches, Weiterentwicklung der bisher geltenden Werte, wobei die zivilen Gesetze sich aus der christlichen Tradition herausl\u00f6sen\u2026 in einem Wort: das Religi\u00f6se ist nicht mehr angesehen. Die Priester und die Gemeinden stehen in diesem Prozess mit drin und m\u00fcssen Stellung beziehen: akzeptieren oder sich verweigern, mitmachen oder sich Unannehmlichkeiten aussetzen? Die Stellung des Priesters leidet darunter: die Identit\u00e4t ver\u00e4ndert sich, die soziale Stellung wird abgewertet, die Autorit\u00e4t wird relativiert\u2026 Man versteht von daher, dass die jungen Menschen z\u00f6gern, sich auf einen so unsicheren Weg einzulassen, der zudem auf lange Zeit bindet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Mitglieder der Bruderschaft Charles de Foucauld werden wir nicht verschont von dieser S\u00e4kularisierung, die uns pr\u00e4gt bis hinein in unseren Lebensstil und unsere Mission; die Frage stellt sich f\u00fcr uns: wie k\u00f6nnen wir eine Tradition, ein Wort in dieses s\u00e4kularisierte Heute vermitteln? Charles de Foucauld brach in die Weite auf, f\u00fcr uns heute beginnt die Mission vor der T\u00fcr unseres Nachbarn.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Klugheit der Schlange und die Einfalt der Taube sind f\u00fcr die Mission notwendig, um sich einen Weg zu bahnen, der viel Vorbereitung und Zuh\u00f6ren verlangt: sein W\u00f6rterbuch schaffen , um die bestehende Kultur zu ber\u00fccksichtigen, braucht Zeit und davon haben wir nicht genug\u2026<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Di\u00f6zesanpriester in einer missionarischen Kirche<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2668 alignright\" src=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-02-300x191.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"191\" srcset=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-02-300x191.jpg 300w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-02-768x489.jpg 768w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-02-1024x652.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Unsere Gespr\u00e4che haben gezeigt, dass in den meisten unserer L\u00e4nder die fortschreitende S\u00e4kularisierung, der Konsumismus und der Individualismus die Verk\u00fcndigung des Evangeliums sowohl schwierig als auch n\u00f6tig machen: zahlreiche Initiativen entstehen, um dem Wort Gottes einen Platz zur\u00fcckzugeben und die Gemeinden zu \u00f6ffnen f\u00fcr ein geschwisterliches Miteinander, das sich k\u00fcmmert um die \u201eAm Rande\u201c-<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Rolle der Laien in der Evangelisierung anzuerkennen und zu f\u00f6rdern, ist eine Notwendigkeit. In manchen Bist\u00fcmern unterst\u00fctzen die Bisch\u00f6fe das Entstehen von Gruppen, die es sich zum Ziel setzen, die Getauften zu st\u00e4rken, indem sie das Verst\u00e4ndnis des Glaubens vertiefen und ihr geistliches Leben f\u00f6rdern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf lange Sicht k\u00f6nnten sich diese Evangelisierungsgruppen darauf konzentrieren, eine breitere Gemeinschaft zu schaffen, besonders mit anderen Gl\u00e4ubigen. Nicht um zu bekehren, sondern den gegenseitigen Austausch zu f\u00f6rdern und die \u201eFreude des Evangeliums zu erfahren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2669\" src=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-03-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-03-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-03-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-03-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In der Folge des Priestermangels kommen in unsere Di\u00f6zesen Priester aus Afrika oder Indien, um bei der Evangelisierung mitzuarbeiten. Mithilfe unserer guten Unterst\u00fctzung, die ihnen hilft, die sie empfangende Kultur zu verstehen, k\u00f6nnte ihre Anwesenheit ein gro\u00dfer Segen f\u00fcr die Kirche sein, an Orten, wo die Gemeinden schon multikulturell sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Mangel an Priestern f\u00fchrt auch zum Zusammenf\u00fchren von Gemeinden, was wiederum den Laien gr\u00f6\u00dfere M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnet im Bereich der Verk\u00fcndigung und der verschiedensten Dienste. Aber es sind Anstrengungen zu unternehmen, um manche Talente noch zu entdecken und zu pr\u00fcfen, wie man sie besser in ihrem Einsatz w\u00fcrdigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele fruchtbare Wege sind mit den Jugendlichen gegangen worden, wie die Weltjugendtage oder andere Initiativen in den Di\u00f6zesen. Das ist ohne Zweifel die M\u00fche wert, Energie und Zeit f\u00fcr die Jugendlichen einzusetzen, um ihnen zu helfen, Wege zu finden gegen den Druck des Konsumismus. Aber das darf uns nicht vergessen lassen, wie n\u00f6tig es ist, Erwachsene auszubilden und ihnen mehr Autonomie zu geben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-04.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-2670\" src=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-04-193x300.jpg\" alt=\"\" width=\"193\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-04-193x300.jpg 193w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-04-768x1192.jpg 768w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-04-660x1024.jpg 660w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-04.jpg 825w\" sizes=\"auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px\" \/><\/a>Uns wird immer mehr bewusst, dass die Verk\u00fcndigung des Evangeliums nicht zun\u00e4chst in unseren Kirchen geschieht, sondern an den \u00f6ffentlichen Stellen. Es wurden Beispiele genannt von Initiativen in Einkaufszentren oder anderen \u00f6ffentlichen Orten, als Versuch, ein breiteres Publikum zu erreichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die verschiedenen Beitr\u00e4ge w\u00e4hrend unseres Treffens haben die \u00dcberzeugung verst\u00e4rkt, dass es f\u00fcr die Priester n\u00f6tig ist, die gl\u00e4ubigen Laien zu begleiten und ihnen Verantwortung zu \u00fcbertragen in ihrer Verk\u00fcndigungsarbeit und mit ihnen zusammenzuarbeiten. So k\u00f6nnen wir, Priester und Laien, viel wirksamer evangelisieren, wenn die Freude des Evangeliums in unserem Leben durchscheint.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Inspiriert durch das Zeugnis von Bruder Karl<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die evangelische Radikalit\u00e4t von Charles de Foucauld, gesch\u00f6pft aus dem Gebet der Anbetung und Kontemplation, seine Entscheidung f\u00fcr die Armut wie sein Verlangen, wie Jesus von Nazareth zu sein, bringen uns vor die \u201eArmut Gottes\u201c und lassen uns von allen pastoralen Anma\u00dfungen Abschied nehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Zeugnis von Bruder Karl verhilft uns dazu, Priester zu sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2022 die lernen, zum Evangelium zur\u00fcckzukehren und sich vom Geist Jesu durchdringen zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2022 die die Einfachheit des Lebens w\u00e4hlen bis hin zur Armut, um die \u201eArbeit\u201c des in die Erde ges\u00e4ten Weizenkorns zu offenbaren (Joh 12,24): Der wahre Erfolg Gottes zeigt sich in seiner Ent\u00e4u\u00dferung. Von daher die Einladung, zu den existentiellen Randbereichen zu gehen, solidarisch mit den Armen zu werden, nahe zu sein den Kleinen und von der Geschichte Gekreuzigten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2022 die universelle Bruderschaft hat ihre Wurzel im Gehorsam Gott gegen\u00fcber den armen Br\u00fcdern, die Jesus offenbaren; der Arme ist ein wahrer \u201etheologischer Ort\u201c der N\u00e4he Gottes, der uns zur Anbetung bringt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-2671 alignright\" src=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-05-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-05-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-05-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-05-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u2022 die lernen zuzuh\u00f6ren: Jesus zun\u00e4chst, der zu uns im Evangelium spricht, in der Eucharistie und im Schweigen der W\u00fcste, aber auch in jedem Menschen, um sich evangelisieren zu lassen durch die Begegnung mit einer Menschheit, die schon gepr\u00e4gt ist durch die Anwesenheit des Geistes. In diesem Sinne k\u00f6nnen wir uns bekehren lassen durch die Ikone der Heimsuchung. Das Hinh\u00f6ren auf den Anderen und sein Leben verlangen Geduld im gegenseitigen Geschenk einer menschlichen und freundschaftlichen Zuwendung. Die Zeit des Zuh\u00f6rens und der freundschaftlichen Begegnung ist eine wichtige und kostbare Zeit, um das Erdreich zu lockern, bevor der Same des Evangeliums hineingelegt wird. Mit einer solchen Haltung k\u00f6nnen wir schon jetzt und in Zukunft eine bedeutsame Rolle spielen in der Begegnung und im Dialog mit unseren muslimischen Br\u00fcdern, die in den meisten unserer L\u00e4nder schon leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2022 die sich engagieren, eine priesterliche Bruderschaft zu leben als einen Ort, der uns von Gott gegeben ist, um seinen Willen zu entdecken und sich gegenseitig zu helfen, ein diskretes Apostolat zu leben, ohne jegliche \u00e4u\u00dfere Mittel indem wir unser ganzes Vertrauen auf Jesus setzen, um den letzten Platz einzunehmen, den Jesus gew\u00e4hlt h\u00e4tte!<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Angesichts der Seltenheit der Berufungen<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-06.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2672\" src=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-06-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-06-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-06-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-06-1024x576.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In der Mehrzahl unserer europ\u00e4ischen L\u00e4nder ist das Abnehmen der Zahl der Priesteramtskandidaten betr\u00e4chtlich. Das erkl\u00e4rt sich durch den generellen Kontext der S\u00e4kularisierung wie auch durch eine Kultur der Unmittelbarkeit: Freiheit ohne Bindung, Autonomie ohne Verantwortung, keine Erfahrung des Schweigens. Dennoch kann man bei vielen Jugendlichen echten Gro\u00dfmut feststellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Empf\u00e4nglichkeit f\u00fcr unsere Antwort, den Ruf Gottes st\u00e4rker werden zu lassen, geht hindurch durch unser eigenes priesterliches Leben: welchen Raum lassen wir f\u00fcr die W\u00fcste und das Schweigen? Welchen Kontakt halten wir zu den jungen Menschen, im Zuh\u00f6ren und Begleiten?<br \/>\nGemeinschaften die wirklich von der Gegenwart des auferstandenen Herrn leben, sind das beste Terrain f\u00fcr Berufungen sowie das Beispiel des seligen Bruder Karl. Sein Leben, das auf lange Sicht fruchtbar wurde, ermutigt uns.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Berufen zu einem einfachen Leben<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Enzyklika des Papstes Franziskus \u201eLaudato si\u201c verlangt danach, in die Wirklichkeit umgesetzt zu werden. Angesichts der Versuchung zum Konsum und zur Anh\u00e4ufung von Dingen muss eine Erziehung zum Teilen eingeleitet werden. Um solidarisch zu sein, muss man n\u00fcchtern sein. F\u00fcr uns Priester geht es darum, ein nicht armes, aber einfaches Leben zu f\u00fchren, das uns f\u00fcr alle offen sein l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u2022 \u201eLaudato si\u201c l\u00e4dt uns ein zu einer \u201egl\u00fccklichen N\u00fcchternheit\u201c und ermuntert uns zu guten Zeichen: wiederverwenden, aussuchen, Wasser, Energie und Rohstoffe sparen, die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel bevorzugen, in den gerechten Handel investieren. Aber die Enzyklika will vor allem eine \u201eintegrale Wirtschaft\u201c voranbringen, die den Interessen des \u201egesamten Hauses\u201c den Vorzug einr\u00e4umt. in diesem Sinne stellt uns die Krise der Aufnahme der Fl\u00fcchtlinge Fragen und kann uns nicht unt\u00e4tig lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Unsere Europa-Versammlung hatte auch die Aufgabe, f\u00fcr die n\u00e4chsten 6 Jahre einen neuen Verantwortlichen zu w\u00e4hlen: <strong>Kuno Kohn<\/strong>, aus Hamburg in Deutschland, wurde zum neuen Verantwortlichen gew\u00e4hlt. Er hat die ihm anvertraute Aufgabe angenommen. Daf\u00fcr sei ihm gedankt. Ebenso danken wir John Mc Evoy aus Irland, der die Verantwortung in den vergangenen 6 Jahren getragen hat.Unser n\u00e4chstes Treffen wird 2020 in England stattfinden.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-07.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2673\" src=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-07-1024x577.jpg\" alt=\"\" width=\"678\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-07-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-07-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/rudy-polonia-2017-07-768x433.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/a>PDF: <a href=\"http:\/\/www.iesuscaritas.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/BOSTCHAFT-DES-EUROPA-TREFFENS-IN-RUDY-Polen-Juli-2017-deut.pdf\">BOSTCHAFT DES EUROPA TREFFENS IN RUDY, Polen, Juli 2017, deut<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BOTSCHAFT DES EUROPA TREFFENS IN RUDY Polen vom 12. \u2013 19. 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